Heimatstube

Unser Förderverein hat seinen Sitz in einem Gebäude der ehemaligen Dorfschule. Hier zeigen wir Ausgrabungsobjekte der Ur- und Frühgeschichte sowie heimatgeschichtliche Exponate.

Außerdem finden in unseren Ausstellungsräumen regelmäßig Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen statt.

Seien Sie unser Gast und lernen Sie hier die kulturgeschichtliche Entwicklung unserer Region von der Steinzeit
bis hin zur Gegenwart kennen.

Das Vereinswappen geht auf Entwürfe von K. H. Schulisch und Christiane Winkler zurück und zeigt, das Dorf ist von vielen Gewässern, Wäldern und Bergen umgeben, egal aus welcher Himmelsrichtung der Wanderer auch kommt, als Erstes begrüßt ihn schon von weitem der Kirchturm, sowie gekreuzte Hämmer und Stahltürme der Drahtseilbahn als Symbole für die lange Geschichte des Gipsabbaus in Sperenberg.

Neben dem schon erwähnten Gipsabbau hatte auch die Landwirtschaft großen Einfluss auf Sperenbergs Wirtschaft. Erst später kamen Militär und Handwerk als mitbestimmende Faktoren hinzu, die jedoch keinen Einzug mehr in unser Vereinswappen fanden. Die folgende „Bildergeschichte“ soll Ihnen einen kleinen Eindruck unserer Arbeit in und an der Heimatstube vermitteln.

Um 1850. Links hinter der Brücke ist die kleine Schmiede von Gustav Schulze zu erkennen. Gleich dahinter erhebt sich das Gebäude der Dorfschule, das später unsere Heimatstube werden sollte. Diese Funktion übernahm lange Zeit die Schmiede, die aber wegen ihres desolaten Zustands 1990 abgerissen werden musste.

Die Aufnahme links zeigt die „rote“ und die „grüne“ Schule aus entgegen gesetzter Perspektive.

Rechts eine Nahaufnahme der Fließbrücke mit Schmiede und Schulgebäude um 1870.

Auf dem Bild links kann man noch die schöne,
aus roten und gelben Backsteinen gemauerte
Fassade erkennen.

Rechts eine typische Schulklasse,
wie sie zu dieser Zeit in dem Gebäude
unterrichtet wurde.

Und noch ein Blick die Hauptstraße
hinauf in Richtung Kirche.

1975 wurde das Haus mit der schönen Klinkerfassade
durch einen sehr unprofessionellen Umbau völlig verschandelt.
Rechts das Gebäude vor Beginn der Sanierung Anfang 2005.

Isolierung und Innenausbau machen Fortschritte.
Im August 2006 konnte der Dachstuhl
komplett erneuert werden.

Ein Blick von der Heimatstube
auf die neu gestaltete K.-Fiedler-Straße 2006.

Unsere Ausstellungsräume

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Nach telefonischer Vereinbarung können wir Ihnen anbieten:

• Führungen durch die Sperenberger Heimatstube mit Ihren Dauerausstellungen
• Führungen durch die Sperenberger Gipsbrüche. Dauer je nach Wunsch 1 bis 3 Stunden
• Gespräche mit Zeitzeugen über die Geschichte der ehemaligen kaiserlichen Eisenbahntruppen und späterer Militärs

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